Ausfallwahrscheinlichkeit

Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist die erwartete Wahrscheinlichkeit, dass ein Kreditnehmer offene Forderungen nicht erfüllen kann bzw. ausfällt. Auch nur teilweise zurückgezahlte Raten gehören dazu. Mithilfe von Wirtschaftsauskunfteien wie der Schufa wird anhand statistischer Daten eine Ausfallwahrscheinlichkeit für jeden Kreditnehmer ermittelt. Die Daten dieser Auskunfteien werden nicht nur benutzt um zu bestimmen ob ein Kreditnehmer überhaupt angenommen wird, auch der Zinssatz wird anhand des Ausfallrisikos ermittelt.

Neben Daten von Wirtschaftsauskunfteien werden zur Bonitätsbewertungen auch Kontoauszüge, Einkommensnachweise oder Familienverhältnisse mit einbezogen. Die meisten Kreditinstitutionen wie auch P2P-Kreditmarktplätze nutzen einen hauseigenen Algorithmus und Scoring-Prozess um diese Daten weiterzuverarbeiten. Mithilfe dieses internen und meist geheimen Scoring-Prozesses werden dann die Zinssätze bestimmt. Jeder P2P-Kreditmarktplatz hat in der Regel einen eigenen Algorithmus. Grundsätzlich gilt: Je höher das Ausfallrisiko eines Kreditnehmers, desto höher der zu bezahlende Zinssatz.

Zu beachten ist dass die ermittelten Bonitäten immer nur auf statistischen Daten beruhen, es also keine Garantie gibt dass die ermittelten Ausfallraten auch immer der Realität entsprechen. Meistens sind die Vorhersagen der Kreditinstitute aber sehr genau, es liegt ja auch in deren Interesse.

Übrigens: Deutschland gehört zu den Ländern mit den verlässlichsten Schuldnern. Die durchschnittliche Ausfallrate, für an Privatleute vergebene Kredite, liegt bei nur 2,5 Prozent. Auch liegen zu 90,8% aller bei der Schufa erfassten Deutschen ausschließlich positive Einträge vor. Jährlich werden in Deutschland ca. 7,7 Millionen Ratenkredite von Privatpersonen aufgenommen. Die größte Gruppe ist dabei die der 25 bis 59 Jahre alten Bürger. Die bundesweite durchschnittliche Kredithöhe beträgt rund 7.996 €.

Bei Lendico werden Kreditnehmer den Risikoklassen A bis E eingeteilt. Kreditnehmer der Klasse A weisen das geringste Ausfallrisiko auf, Klasse E Kandidaten die höchste.

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Auxmoney teilt seine Kreditnehmer in die Klassen AAA,AA,A,B,C,D,E und X ein. Auch hier steht AAA für höchste, Klasse X für geringste Bonität. Kreditprojekte der Klasse X sollten von Auxmoney Anlegern besonders gründlich geprüft werden: Sie weisen ein besonders hohes und teils unberechenbares Ausfallrisiko auf, stellen einen Sonderfall dar.

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