Anlageformen

Sie möchten sparen und ihr Geld im Schlaf für sie arbeiten lassen? Hier möchte ich ihnen 7 Anlageformen für Ihre Bedürfnisse vorstellen.

1. Das Sparbuch

Das Sparbuch ist die klassischste Form der Geldanlage, jedoch auch die unattraktivste. Auch wenn das Sparbuch allgemein als sichere Anlageform gilt, so kann eine Anlage auf einem Sparbuch aufgrund von Inflation (ca. 2%/Jahr) ein Negativwachstum bewirken. Oft liegen die Zinsen bei Sparbüchern bei unter 2% des Sparbetrages. Vergessen sie nicht,  sie leihen hier der Bank Geld, die es dann teuer wieder verleiht. Auch wenn das Sparbuch meist Krisensicher ist, so dürfen sie hier kein großes Vermögenswachstum erwarten.

2. Bausparen

Das Bausparen galt zwischenzeitlich als spießig und veraltet, erlebte nach dem großen DotCom-Crash im Jahr 2000 aber eine Renaissance. Zwar dürfen sie hier kein rasantes Vermögenswachstum erwarten, solide 4 Prozent sind aber meist drin. Bausparverträge haben in der Regel eine Laufzeit von mindestens 6 Jahren. Sparer können über ihr Kapital verfügen, sobald  der Bausparvertrag seine Zuteilungsreife erlangt hat. Fällig wird eine sogenannte Abschlussgebühr bei unterschreiben des Vertrages. Sie beträgt meist 1 bis 1,6 Prozent der Anlagesumme. Achten sie vor Unterzeichnung eines Bausparvertrages darauf,  dass die Sparbeträge in einem einzelnen Vertrag zusammengefasst sind. So zahlen sie nicht unnötig viel Provision an den Vermittler des Vertrages.

3. Das eigene Haus

Drei Dinge muss ein man in seinem Leben tun: 1. Eine Familie gründen 2. Einen Baum pflanzen und 3. Ein Haus bauen. So sagt man es sich seit vielen Generationen- und es stimmt, auch heute noch ist das eigene Haus eine beliebte Kapitalanlage.

Beachten sollte man jedoch, dass eine Anlage in eine eigene Immobilie immer langfristig ausgerichtet sein sollte. Viele Menschen, nehmen einen Darlehen für ihren Hauskauf auf. Hier ist sollte man darauf achten dass das der Kredit vollständig abbezahlt wird und das Haus schlussendlich in ihren Besitzt geht, sonst ist ein Verlust vorprogrammiert. Auch muss man beachten, dass ein Haus laufende Kosten verursacht und nur bei der richtigen Lage der Wert einer Immobilie steigt. Die Anlage in ein eigenes Haus mag krisensicher sein, ist jedoch selten wirklich profitabel (eher für nachfolgende Generationen).

4. Aktien

Eine sehr beliebte und profitable Anlageklassen sind Aktien. Aktien sind nichts Anderes als Anteile eines Unternehmens. Steigt der Kurs der Aktie oder wird eine Dividende ausgezahlt, macht der Aktionär einen Gewinn. Jedoch hat auch diese Anlageklasse Vor- und Nachteile. Wählt man die falsche Aktie oder setzt zuviel auf ein Pferd, kann ein großer Verlust drohen. Hier empfiehlt es sich, sein Portfolio entsprechend zu diversifizieren. Vor allem Fonds bieten sich als Anlageklasse für den Normalbürger an. Dazu mehr im nächsten Paragraphen.

5. Index-Fonds

Fonds sind eine tolle Möglichkeit, mit wenig Geld in viele verschiedene Unternehmen zu investieren. Ein sogenannter Index-Fonds oder auch ETF genannt, spiegelt zum Beispiel die Entwicklung eines Aktien-Index (wie DAX, NASDAQ)  1 zu 1 wieder. Der DAX 30 zum Beispiel, repräsentiert die 30 größten Unternehmen Deutschlands. Investieren sie jetzt zum Beispiel 30 Euro in solch einen Fond, wird genau 1 Euro in jedes Unternehmen investiert.  Das gute an Index-Fonds ist auch, dass hier keine zusätzlich Verwaltungsgebühren anfallen, da der Fond meist automatisch verwaltet wird. Hier lohnt sich besonders eine langfristige Investition, da über einen langen Zeitraum gesehen, die Aktienindexes großer Industrienationen immer gestiegen sind (z.B. Fonds DWS Investa)

6. Fonds mit Fondsmanager

Es gibt auch Aktienfonds die von Fondsmanagern persönlich verwaltet wird. Hier gibt es unterschiedliche Branchen und Anlageklassen zur Auswahl, wie z.B. einen gewöhnlichen Aktienfonds oder auch einen Immobilienfonds. Fonds die von Fondsmanagern verwaltet werden, berechnen meist eine Verwaltungsgebühr von 1 bis 2 Prozent. Hier sollten sie sich stets genau anschauen in was investiert wird und wie die Performance der letzten Jahre war. Es gibt viele gute Aktienfonds (z.B. Carmignac Investissement), aber leider auch sehr viele schlechte.

7. P2P-Kredite

Da diese Webseite fast ausschließlich von P2P-Krediten handelt, dürfen diese natürlich in unserer Liste nicht fehlen. Peer-to-peer Kredite (P2P-Kredite) – das steht für Kredite von Privat zu Privat. Private Kreditnehmer werden auf sogenannten P2P-Kreditplattformen zusammengeführt und können von günstigen Konditionen profitieren. Kreditnehmer erhalten ihren Kredit zu günstigen Zinsen, während Anleger von guten Renditen profitieren können. Die großen Banken werden als Mittelsmann ausgeschaltet, wodurch Kostenvorteile direkt an die Kunden weitergegeben werden. Achten sie jedoch darauf ihren Anlagebetrag auf viele verschiedene Projekte zu verteilen, ansonsten kann ein Totalverlust der Anlage drohen.

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