Der Kreditmarktplatz Zencap hat seine Investitionsmöglichkeiten erweitert. Ab dem 29. Juni 2015 wird kein Premium-Konto mehr benötigt, um auf dem Kreditmarktplatz für mittelständische Unternehmen größere Beträge zu investieren.

Bisher mussten Anleger, die bei Zencap mehr als 10.000€ investieren wollten, einen Premium-Account mit einem separatem Referenzkonto einrichten. Dafür nötig war auch eine Identifizierung per PostIdent-Verfahren. Dies Pflicht fällt ab dem 29. Juni weg.

Wer ohne Premium-Konto investiert, erhält außerdem zukünftig eine gebündelte monatliche  Überweisung aller Zahlungen und transparentere Abrechnung. Anleger erhalten alle eingegangenen Zins-und Tilgungszahlungen außerdem täglich zusammengefasst, so das insgesamt weniger Überweisungen von Zencap getätigt werden müssen. Aktuelle arbeitet Zencap noch an den Anpassungen der AGB und des Investmentsvertrag, damit die Änderungen am 29. Juni in Kraft treten können.

Premium-Konten werden obsolet

Mit den neuen Änderungen werden alle bisher eröffnete Premium-Konten überflüssig. In Zukunft werden alle Zahlungen direkt von Ihrem Girokonto abgewickelt. Zencap informiert alle Anleger per Mail, über welches Girokonto die jeweiligen Zahlungen in Zukunft abgewickelt werden. Der Premium-Account steht ab dem 29.Juni 2015 nicht mehr für Investitionen und Rückzahlungen bereit.

Separate Bestätigung der Anlage nicht mehr nötig

Eine weitere Änderung ist der Wegfall der doppelten Bestätigung. Bisher muss Anleger zusätzlich zum Gebot auf der Plattform auch die Auszahlung der Anlagebeträge bestätigen. In Zukunft reicht es, sein Gebot zu geben. Die zusätzliche Auszahlungsbestätigung per Mail ist nicht mehr nötig. Zencap zieht den Betrag per Lastschrift vom Girokonto des Anlegers ein.

Anpassung der AGB

Als Folge der Änderungen werden auch die AGB von Zencap geändert. Die Passagen in Nr 6.3. fallen Weg. Alle Änderungen werden zum 29. 2015 wirksam. Die neue Version den Zencap AGB finden Sie hier.

Außerdem gibt es Änderungen im Inkassoprozess. Aus Gründen der Rechtssicherheit beschränke ich mich hier auf ein Zitat des entsprechenden Absatzes.

Für zukünftige Investitionen gilt außerdem ab heute ein modifizierter Forderungskaufvertrag, den Sie vor Abgabe Ihres nächsten Gebots automatisch übersendet bekommen. Wir fassen für Sie die wichtigsten Änderungen hier zusammen. Rechtlich verbindlich ist wie bislang auch der Forderungskaufvertrag, der vor der Bestätigung jedes Investments bei Zencap per E-Mail versendet wird.
Klauseln im Forderungskaufvertrag, welche das Anleger-Bankkonto beschreiben (§ 3 Ziff. 2, § 6, § 7 Ziff. 1), werden gestrichen.
Um im Falle von Kreditausfällen den Inkassoprozess für unsere Investoren noch effektiver gestalten zu können haben wir einige wichtige Änderungen vorgenommen:
Mit der Einführung von § 8 Ziff. f) soll klargestellt werden, dass Zencap sämtliche Rechte der Investoren im Falle der Insolvenz des Kreditnehmers für die Investoren wahrnehmen kann. Hierzu gehören insbesondere Handlungen, die zur Anmeldung der Forderung zur Insolvenztabelle nötig sind (z. B. die Vertretung der Investoren in der Gläubigerversammlung).
Durch die Neuregelung in § 12 Ziff. 3 und 5 wird die fiduziarische Abtretung zugunsten von Zencap eingeführt, damit das Zencap-Team die Darlehensforderungen bündeln und besser eintreiben kann. Diese gebündelte Inhaberschaft seitens Zencap verfolgt alleine den Zweck, die Forderungen im Interesse der Investoren zu realisieren. Wenn und soweit eine Geltendmachung scheitert, ist Zencap zur Rückübertragung an die Investoren verpflichet (§ 12 Ziff. 5, letzter Satz). Damit erhält Zencap das Einverständnis zur sog. fiduziarischen Abtretung bereits vorab im Forderungskaufvertrag und kann im Falle eines Kreditausfalls unmittelbar für die Investoren tätig werden.
Im Zusammenhang mit der oben genannten Neueinführung wird die bereits bestehende Kostentragungsregelung in §§ 7 Ziff. 3 und 12 Ziff. 5 klargestellt: Für die Investoren besteht niemals eine Nachschusspflicht, gänzlich unabhängig davon, ob ein Inkasso-/Factoringunternehmen oder eine Anwaltskanzlei beauftragt wird. Die Investorengebühr, die jeden Monat bei der Zinszahlung verrechnet wird, deckt sämtliche Tätigkeiten von Zencap ab, die im Zusammenhang mit der Verwaltung, Einziehung und Beitreibung der Forderungen nötig sind. Darüber hinaus gehende Aufwendungen von Drittunternehmen sind – wie bisher – hiervon nicht umfasst.

Quelle: Zencap

Weitere Informationen zum Thema Crowdlending:

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