Sparstrumpf

 

 

 

Einige Anleihen europäischer Staaten zehren die Vermögen der Sparer auf. Grund ist die Senkung des Leitzinses auf 0,05 Prozent durch die EZB. Auch Sparbuchbesitzer und Versicherungen sind betroffen.

Die Senkung des Leitzinses auf ein Rekordtief von 0,05 Prozent sorgte für negative Renditen bei Staatsanleihen aus Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Belgien und Irland. Allesamt fielen nach der Ankündigung, den Leitzins zu senken, unter Null. Wer in diese Anleihen investiert ist, verliert nun Geld.

Die Idee dahinter ist es, die Banken davon abzubringen ihr Geld bei der EZB zu parken, so dass diese mehr Kredite vergeben und letztendlich die Konjunktur ankurbeln. Damit will die EZB die angestrebte Inflationsrate von 2,00 Prozent erreichen. Seit Monaten versucht die EZB dieses Ziel zu erreichen, doch dabei ging erst kürzlich sogar noch die Angst vor einer Deflation um. Die Minuszinsen sollen jetzt Abhilfe schaffen.

Doch wie wirkt sich die Niedrigzinspolitik auf die Sparer aus? Eher schlecht. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, das steigende Kosten bei den Banken auf den Kunden abgewälzt werden. Eine Auswertung des Verbraucherportals verivox hat 635 Geldhäuser untersucht.

Bereits 200 Banken zahlen keine Zinsen mehr für ihre Sparbücher. Der durchschnittliche Effektivzins über alle Institutionen hinweg ist auf 0,36 Prozent gefallen.

Doch nicht nur Sparer haben ihre Probleme mit dem Niedrigzins. Auch die Versicherungswirtschaft ächzt unter der Belastung und hat Probleme, alte Zinsversprecher an ihre Kunden zu erfüllen. Laut einer Studie der Allianz Versicherung verloren die deutschen Sparer 2013 im Schnitt 67,60 Euro pro Kopf durch entgangene Zinsen. Die Allianz hatte Zinssätze aus dem Jahr 2013 mit den Durchschnittszinsen zwischen 2003 und 2008 verglichen. „Entgangene“ Zinsgewinne auf der Einlagenseite wurden mit den Zinsgewinnen aus Kredit gegenübergestellt.

Im Vorjahr lag der Zinsverlust bei nur 34,20 Euro und hat sich damit fast verdoppelt. 2014 dürfte der Pro-Kopf-Verlust sogar auf 71,60 Euro ansteigen. In anderen Ländern profitierten Sparer jedoch von niedrigen Zinsen. Dort sanken die Zinsen für laufende Kredite, besonders groß war der Effekt in Spanien und Italien. Auch hierzulande sind Immobilien momentan günstig zu haben.

Trotz der negativen Zinsen ist das Volumen auf Tagesgeldkonten gestiegen. Während im Frühjahr 2013 noch 869 Milliarden Euro auf täglich fälligen Konten geparkt waren, waren es Ende April 2014 bereits 954 Milliarden Euro. Dies hat wahrscheinlich damit zu tun, dass es nicht professionellen Anlegern an Alternativen mangelt. Das Sparbuch macht Minus und Aktien erfordern Fachwissen und ständige Aufmerksamkeit. Was bleibt dem Sparer da noch?

Eine Alternativen könnten P2P-Kredite sein. Hier wird man selbst zur Bank und investiert man über einen Online-Kreditmarktplatz direkt in die Kreditprojekte anderer Privatpersonen oder in den Mittelstand. Die Ermittlung des Zinssatzes und der Risikoklasse wird von den Mitarbeitern der Kreditmarktplätze übernommen. So können auch Neulinge verständlich und berechenbar investieren.

Bei Lendico und Auxmoney kann man in die Projekte anderer Privatpersonen investieren(z.B. die Reparatur des Dachstuhls, ein neues Auto).

Zencap wiederum ermöglicht direkte Investitionen in den deutschen Mittelstand. Kleine und mittelständische Unternehmen haben momentan besonders Schwierigkeiten an ausreichend Geld für Investitionen und Wachstum zu kommen, dabei machen sie  99,6 Prozent aller deutschen Unternehmen aus.. Mit Zencap bietet sich Ihnen eine einfache Möglichkeit zur Unternehmensfinanzierung.

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