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Der amerikanische Anbieter des P2P-Kreditmarktplatzes Prosper konnte nun in einer weiteren Kapitalrunde $70 Millionen mit der Hilfe von Francisco Partners, einem Unternehmen was sich auf außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen spezialisiert hat, einwerben. Damit beläuft sich die aktuelle Finanzierung von Prosper auf insgesamt $145 Millionen die für das Wachstum des P2P-Kreditmarktplatzes verwendet werden kann. Der Börsenwert von Prosper liegt jetzt bei $600 Millionen. Auch Lending Club hatte vor kurzem mit einer größeren Finanzierungsrunde auf sich aufmerksam gemacht.

Zu vorherigen Unterstützern zählten Sequoia Capital, Draper Fisher Jurvetson, Crosslink Capital, Accel Partner, CompuCredit, Omidyar Network, Eric Schmidt´s Tomorrow Ventures sowie Volition Capital.

Laut Peter Renton möchte Prosper ein Teil des Geldes zur Vergrößerung des Teams nutzen. Prosper Chairman Aaron Vermut möchte neben dem bereits bestehenden Büro in San Francisco, ein weiteres in Phoenix, Arizona eröffnen. Dort soll ein neues Team für Darlehensanträge und Kreditprüfung aufgestellt werden. Sie hoffen auf viele junge Risikoanalyse-Talente bei geringeren Nebenkosten als in Kalifornien.

Des Weiteren ist angekündigt dass der Vorstand von fünf auf sieben Personen vergrößert wird.

Zu Prosper

Prosper ist mit mehr als 2,2 Millionen Mitglieder, nach Lending Club, der größte Anbieter für P2P-Kredite in Amerika. Das Unternehmen aus San Francisco, Kalifornien ist seit 2006 am Markt und hat vor allem 2013 ein exponentielles Wachstum erlebt. Während im Januar 2013 noch Kredit in Höhe von $9 Millionen vergeben wurde, waren es im April 2013 schon über $100 Millionen. Letzten Monat dann erreichte Prosper dann die $1 Milliarde Kreditvolumen Marke. Für dieses Jahr plant Prosper erneut ein Kreditvolumen von über $1 Milliarde. In Prozenten ausgedrückt ist dass ein Wachstum des Kreditvolumens von 400% und schon jetzt ist das Kreditvolumen des aktuellen Monats 30% höher als dass des letzten. Ende April hatte Prosper in den USA einen Marktanteil von ca. 35%.

Doch das war nicht immer so. Vor 2009 hatten Nutzer des Kreditmarktplatzes die Möglichkeit, im Laufe einer Auktion die Zinssätze der Kreditprojekte festzumachen. Prosper machte jedoch sehr schlechte Erfahrungen damit. Ausfallraten standen nicht mehr im richtigen Verhältnis zu Zinssätzen. Viele Anleger erzielten daher eine negativ Rendite. 2009 änderte sich jedoch einiges. Prosper legte die Zinssätze von nun an selbst fest, mithilfe eine betriebsinternen Scoring-System. Lending Club musste ähnliche Erfahrungen machen.

Neue staatliche Regulierungen zogen P2P-Kredite aus der Schmuddelecke und machten das Prinzip so beliebt wie nie. Prosper veröffentlicht auf seiner Website, für jeden einsehbar, die Statistiken der P2P-Plattform. Seit 2009 hat sich die durchschnittliche Ausfallquote auf unter 4% verringert, mit einer durchschnittlichen Anlegerrendite von 10,69%. Ein super Ergebnis wie wir finden. Wir hoffen ähnliche Ergebnisse schon bald hier in Deutschland zu sehen.

Mehr erfahren über Prosper

Wikipedia

Interview mit Prosper CEO Ron Suber

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