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Der Online-Kreditvermittler Lending Club ist am Donnerstag an die Börse gegangen und hat einen starken Start hingelegt. Rund 65% stieg die Aktie am ersten Handelstag im Wert. Der bereits revidierte Ausgabekurs von $15 wurde damit gleich am ersten Tag signifikant übertroffen.

Dabei hatte der am Mittwoch mitgeteilte Emissionspreis von $15 schon die ursprüngliche Spanne von 12 bis 14 Dollar übertroffen. 58 Millionen Aktien waren zugeteilt worden. Das Papier startete mit einem Kurs von 24,75 Dollar und liegt momentan immer noch bei 23,26 Dollar. Bis jetzt konnten bereits rund 780 Millionen US-Dollar eingesammelt werden. Der erste Börsengang eines Kreditmarktplatzes war damit ein voller Erfolg und wird die Banken sicherlich aufmerksam werden lassen.

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Besonders überzeugt hatte die Investoren das starke Wachstum des Kreditmarktplatzes. In den letzten Jahren, hatte der Kreditmarktplatz zum Teil 3-stellige Wachstumsraten zu verzeichnen und wird in Zukunft auch weiter wachsen. Allein im 3. Quartal 2014 wurden über 1,1 Milliarden US-Dollar an Krediten über die Online-Plattform vergeben. Ein Steigerung von rund 500% gegenüber dem 4. Quartal des Jahres 2011. Ökonomen und Start-Up-Kennern wird auffallen, dass Lending Club ein fast perfektes Hockeyschläger-Diagramm vorgelegt hat. Dies ist äußert selten und wird meist nur von den innovativsten und/oder besten Unternehmen erreicht.

Lending Club ist der größte amerikanische Kreditmarktplatz und gilt als internationale Referenz für andere Marktteilnehmer. Auf Lending Club finden Investoren und Kreditnehmer zusammen, ohne den Weg über die Hausbank. Überzeugt hat der Marktplatz durch stabile Renditen und gute Konditionen für Kreditnehmer. Seit Gründung des Kreditmarktplatzes vor rund 8 Jahren haben Anleger im Schnitt 8 Prozent Rendite erzielt, was in Zeiten von Niedrigzins und Finanzkrisen ein respektables Ergebnis ist.

Vergleich Verwaltungskosten Kreditmarktplatz vs. Bank

Vergleich Verwaltungskosten Kreditmarktplatz vs. Bank

Kreditnehmer können von günstigeren Konditionen als bei ihrer Bank profitieren, denn ein Kreditmarktplatz hat eine wesentlich schlankere Struktur, keine Filialen und dadurch auch wesentlich weniger Verwaltungskosten. Der Economist veröffentlichte heute ein Diagram von Liberum Capital und McKinsey, dass die Verwaltungskosten für Kredite zwischen Kreditmarktplatz und Hausbank vergleicht.

Die Grafik zeigt, wie viel Prozent die Verwaltungskosten bei einem Kreditmarktplatz im Vergleich zu einer Bank ausmachen. Hier sieht man deutlich, dass der Kreditmarktplatz wesentlich sparsamer und damit effizienter arbeiten kann als eine normale Bank. Die Konkurrenz für die Banken wird sicherlich noch wachsen, da mehr und mehr FinTech-Startups aus allen Bereichen an den Markt strömen. Meist konzentrieren sich die Anbietet dabei auf eine einzelne, spezielle Dienstleistung wie z.B. Mobile-Payment, Crowdfunding oder auch Crowdlending wie bei Lending Club. Ob die Banken vollständig verschwinden werden ist abzuwarten, sicherlich wird es aber mehr und mehr Kooperationen zwischen Banken und Start-Ups  geben.

 

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