In Deutschland werden 97,5 Prozent aller privat vergebenen Kredite termingerecht zurückgezahlt. Für 90,8 Prozent aller bei der Schufa registrierten Personen liegen ausschließlich positive Informationen vor. Trotzdem gehört der Kreditausfall zum Kreditwesen wie die Butter zum Brot. Er ist die Hauptgefahr für ein schlechtes Geschäft und mit einer der Gründe, warum Zinsen für Kredite verlangt werden.

Anleger haben bei Lendico die Möglichkeit, in viele verschiedene Projekte zu investieren und zu diversifizieren. Dies mindert das Risiko letztendlich eine negative Rendite zu erzielen. In diesem Artikel wird eine der am häufigsten gestellten Fragen beantwortet:

Was passiert, wenn ein Kreditnehmer nicht zahlt?

Rückzahlungen erfolgen bei Lendico in der Regel zum 15. Jeden Monats. Wird eine Zahlung fällig und nach 48 Stunden nicht beglichen wird folgendermaßen Verfahren:

Ist die Forderung nach 48 Stunden nicht beglichen, so versucht Lendico Kontakt zum Kreditnehmer per SMS und Telefon aufzunehmen.

Haben diese Maßnahmen auch nach 5 tagen keinen Erfolg, so wird ein erneuter Versuch per Mail und Brief gestartet.

1. Ist die Forderung auch nach 10 Tagen noch offen, so leitet Lendico einen „Automatisierten Mahnprozess nach deutschem Bankenstandard ein. Hierbei handelt es sich dann um die 1. Mahnung.
2. Sollten sich die Situation auch nach 20 Tagen nicht verändert haben, so wird versucht über das Umfeld des Schuldners Kontakt zu diesem aufzunehmen.
3. Nach 30 tagen ohne Zahlungen wird eine erneute Abbuchung des Rückstands versucht.
4. Die 2. Mahnung wird nach insgesamt 40 Tagen ausgesprochen.
5. Eine 3 .Mahnung erfolgt 55 Tage nach nicht-bezahlen der Rate
6. Nach insgesamt 70 Tagen wird ein Last-Chance-Brief versandt.
7. Ist nach 90 Tagen die Forderung immer noch nicht erfüllt, kündigt Lendico den Kreditvertrag mit dem Kreditnehmer. Doch was passiert dann?

Bezahlt ein Kreditnehmer auch nach 90 Tagen mit Mahnungen und Anrufen seine Raten nicht, so wird die Forderung aus dem Kreditvertrag zu marktüblichen Konditionen (ca. 10 Prozent) an ein Inkasso- oder Factoring-Unternehmen abgetreten, wenn kein Widerspruch vorliegt.

Nach Verkauf der Forderungen erhalten die Anleger sofort den Verkaufserlös. Es kann aber auch sein dass die Forderung nicht verkauft wird (z.B. im Falle von nur einer verspäteten Rate). Dann übernimmt die Lendico die Einholung der Forderung selbst und beauftragt im eigenen Namen ein Inkassounternehmen mit der Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens.

 

Was macht ein Inkasso-Unternehmen?

Viele Menschen stellen sich unter Inkassobüros Unternehmen vor, in denen fiese Türsteher-Typen arbeiten, die Schuldnern den letzten Cent rauspressen. Diese Fälle mag es zwar vereinzelt gegeben haben, eigentlich ist ein Inkassbüro ein Unternehmen wie jedes andere- und ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft.

Inkassounternehmen sind Dienstleistungsunternehmen, die Gläubigern helfen, das ihnen geschuldete Geld zurück zu erlangen. Juristisch ausgedrückt handelt es sich dabei um „gewerbsmäßige Einziehung von Forderungen“.

Die Dienste eines Inkassounternehmens können bei allen Arten von Forderungen in Anspruch genommen werden. Inkassobüros nehmen anderen Unternehmen, die oft mühsame und langwierige Aufgabe des „Schuldeneintreibens“ ab.

In Deutschland gibt es rund 750 Inkassounternehmen, von denen die meisten Mitglied eines Inkassoverbandes sind. Die drei wichtigsten Verbände in Deutschland sind:

-Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.

– Der Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement

– Der Bundesverband Deutscher Rechtsbeistände/ Rechtsdienstleister e.V.

Die Inkassotätigkeit gilt als „gesetzliche geregelte Dienstleistung“ und ist daher strengen Auflagen des Rechtsdientsleistungsgesetz (RDG) unterworfen.

Zu den Auftraggebern von Inkassobüros zählen viele verschiedene Arten von Unternehmen, vom kleinen Handwerker um die Ecke bis zu internationalen Großkonzernen. Insbesondere aber auch Branchen mit großem Warenumschlag und Dienstleister, mit einer Großzahl von Kunden wie z.B. Telekommunikationskonzerne, Banken, Versandhandel oder Versicherungen haben einen großen Bedarf nach den Dienstleistungen eines Inkassounternehmens.

Insgesamt halten Inkassounternehmen in Deutschland ca. 50 Milliarden Euro an Forderungen, wobei sich die durchschnittliche Forderungshöhe auf über 600 Euro beläuft. Rund 15.000 Menschen sind in Inkassounternehmen beschäftigt, die über 15 Millionen Forderungsfälle bearbeiten. 80 Prozent , also ca. 12 Millionen davon werden ohne gerichtliches Verfahren geklärt.

In der Regel gibt es zwei Verfahrensweisen:

1. Ein Unternehmen, dass ausstehende Forderungen an Kunden hat, beauftragt in eigenem Namen ein Inkasso-Unternehmen mit der Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens bzw. dem Eintreiben der Schulden. Dafür lässt sich das Inkassounternehmen bezahlen und je länger es dauert, desto teurer wird es für den Auftraggeber. Wir die Forderung jedoch erfolgreich eingeholt, so erhält der Auftraggeber den gesamten Betrag (abzüglich der Kosten für das Inkassobüro)

2. Ein Unternehmen, was offene Forderungen an Kunden hat, verkauft die Forderungen an ein Inkassounternehmen. Dafür erhält der Verkäufer einen festern Verkaufserlös (z.B. 10 Prozent) sofort. Das Gute ist, dass das Unternehmen sich ab jetzt nicht mehr mit der Forderung beschäftigen muss. Das Inkassobüro kümmert sich ab jetzt selbstständig um die Forderung und darf dafür am Ende den Rest der Forderung behalten (-10 Prozent die für den Kauf bezahlt wurden). Schafft das Inkassobüro es nicht die Forderung einzuholen, macht es einen Verlust, da es Geld für den Kauf dieser bezahlt hat.

Inkassobüros sind wichtig und sinnvoll- meist kann im Gespräch mit dem Schuldner am Telefon schon vieles geklärt werden. Inkassobüros dienen als Vermittler zum Interessenausgleich zwischen Schuldner und Gläubiger.

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