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Mit dieser Überschrift rüffelte kürzlich das tn3-Magazin den Kreditmarktplatz Lendico.

Der Kreditmarktplatz Lendico, ist mittlerweile bekannt für seinen teilweise schwammigen Kommunikationsstil mit der Presse. Dieses Verhalten wurde jetzt von zwei relevanten Publikationen mit Kritik abgestraft.

Lendico ist ein Berliner Kreditmarktplatz der im Dezember 2013 an den Markt ging. Nach eigenen Beobachtungen läuft der Kreditmarktplatz bisher auch gut. Die Fintech-Revolution wurde zwar durch Lendico noch nicht eingeleitet, allerdings befinden sich auf dem Marktplatz im Schnitt immer mehr als 100 Kreditprojekte, in die Anleger investieren können. Das Kundeninteresse scheint also sowohl auf Kreditnehmer als auch Anleger-Seite vorhanden zu sein.

Natürlich ist Lendico wie jedes andere Unternehmen auch, daran interessiert, Erfolge zu vermelden und bekannt zu machen. Hierbei sollte man aber nicht übertreiben, wie die Reaktionen des Handelsblatt und von tn3 zeigen.

Lendico: Wenn FinTech-Startups heiße Luft anpreisen [Startup-News]“ lautete der Titel eines Artikels, der kürzlich im Online-Magazin von tn3 veröffentlicht wurde. Das Handelsblatt versuchte sich sogar an einer „Übersetzungshilfe für eine Fintech-Pressemitteilung„, die unter anderem den schwammigen Kommunikationsstil von Lendico kritisierte. Doch worum geht es genau?

Vor kurzem veröffentliche Lendico einen „Kredit-Report“, in dem die bisher erzielten Ergebnisse des Marktplatzes behandelt wurden. Darüber berichtete auch die Lending School. Inhalt waren unter anderem die durchschnittliche Höhe der Kredite, Anzahl der aktiven Investoren und die geographische Verteilung von Investoren und Kreditnehmern. An und für sich ein interessanter Einblick, der aber leider durch einige unklare und dadurch unglaubwürdige Aussagen in den Hintergrund rückte.

„Das Unternehmen ist heute mit über 330.000 registrierten Nutzern in sieben Ländern auf drei Kontinenten unterwegs“, ist ein dieser Aussagen. Gleichzeitig spricht Lendico aber von 16.000 aktiven Investoren. Eine große Diskrepanz, die wahrscheinlich nicht durch eine unverhältnismäßig hohe Zahl von Kreditnehmern erklärt werden kann. Wie viele dieser registrierten Nutzer wirklich aktiv sind, bleibt offen.

„Das über Lendico angefragte Kreditvolumen ist innerhalb eines Jahres von 650 Millionen auf 1,7 Milliarden Euro gestiegen“, heißt es weiter im Originaltext und führt ebenfalls zu Verwirrung. Woher soll an jetzt wissen, wie viel von diesen Anfragen am Ende auf der Plattform gelandet sind und wirklich ausgezahlt wurden? Hier scheint Lendico sich größer zu machen wollen, als das Unternehmen wirklich ist. Doch warum hat Lendico so ein Problem damit, eine konkrete Zahl bezüglich des vermittelten Kreditvolumens zu nennen?  Will Lendico attraktiver auf potentielle VC-Investoren wirken oder handelt man nach dem Credo „fake it till you make it“?

Eine wirklich ehrliche Antwort, wird man darauf wohl erst einmal nicht bekommen. Lendico wird seine Gründe haben – ob positive oder negative, dass sei hier jetzt mal offen. Allerdings kann man Lendico nur empfehlen, in Zukunft transparenter mit den Zahlen umzugehen. Meiner Meinung nach gibt es keinen Grund, warum man seine Zahlen unnötig beschönigen sollten. Ich denke nicht, dass es die privaten Anleger interessiert, ob Lendico jetzt 10 oder 20 Millionen Euro vermittelt hat.  Grade in einer Branche die Transparenz anpreist, sollte man sie auch selber vorleben.

DIe Hauptsache ist, dass der Service und die Qualität stimmen – der Rest kommt dann von ganz alleine. Mit Aussagen wie aus der letzten Pressemitteilung, macht Lendico sich unnötig unglaubwürdig, was am Ende die wahren Erfolge überlagert und aus eigentlich guter Neuigkeiten, automatisch schlechte PR macht.

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