Viele Menschen sind sehr zufrieden mit ihrer Geldanlage. Sie wirft ordentliche Zinsen ab und bietet ausreichende Sicherheit. Doch gibt es auch immer wieder Wertanlagen, von denen man zwar denken mag, dass sie profitabel seien, die in Wahrheit aber echte Geldvernichter sind. Das Handelsblatt hat analysiert, was aus 100.000€ geworden sind, die am 1. Januar 2013 in die jeweilige Geldanlage investiert worden ist. Wir präsentieren ihren die 10 schlechtesten Wertanlagen im ersten Halbjahr 2013. Platz Nummer  1 stellt dabei die schlechteste Wertanlage da.

10. Indische Aktien

Auch Indien gehört zu den aufstrebenden Nationen. Vor allem ein zunehmendes Outsourcing von Geschäftsaktivitäten westlicher Firmen nach Indien und ein wachsender IT-Sektor helfen der Volkswirtschaft bei ihrem Aufstieg. Indien gilt daher als Schwellenland mit viel Potential. Trotzdem enttäuschten Anlagen in Indiens wichtigsten Aktienindex Sensex 2013. Viel Kapital wurde abgezogen, wodurch Anleger im Schnitt 10,3% verloren.

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9. Chinesisches Aktien

Chinas Wachstum der letzten Jahre wirkte unaufhaltsam. Während man in den Jahren zuvor an zweistellige Wachstumsrate der Volkswirtschaft gewöhnt war, verzeichnet die Volksrepublik 2013 jedoch das niedrigste Wachstum seit Ende der 90er Jahre, mit 7,5 Prozent. Dies ist zwar immer noch ein guter Wert, für schnell wachsende Nation wie die chinesische aber enttäuschend. Zusammenhängen tut dies auch mit einer schwächelnden Nachfrage nach chinesischen Produkten im Westen, im Laufe der Wirtschaftskrise. Ökonomen rechnen damit dass sich das chinesische Wachstum in den nächsten Jahren weiter abkühlt, und im einstelligen Bereich verbleiben wird. China befindet sich nach Ansichten von Experten im Moment, in einer kritischen Phase, denn ein schnelles Wachstum erfordert auch eine entsprechend schnelle Transformation, was strukturelle, politische und gesellschaftliche Reformen angeht. Die momentanen Unsicherheiten, verschreckten 2013 Investoren und sorgten für einen durchschnittlichen Wertverlust der chinesischen Aktien von 11,3 Prozent.

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8. Weizen

Auch beim Weizen ist die Rallye der letzten Jahre nun vorbei. Jahrelang ging es nur bergauf mit dem Preis, doch diese Zeiten sind jetzt vorbei. Auch wenn ausgeprägte Kälteperioden in den USA den Weizenpreis Anfang des Jahres 2014 etwas stützen, so verloren Anleger die 2013 in Weizen investierten im Schnitt rund 12,85% ihres Anlagewertes. Vor allem gute Ernten in den USA und Australien sorgten für einen Verfall des Preises.

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7. Kupfer

Anleger die in Kupfer investierten, verloren im Schnitt ca. 14% ihres Anlagewertes. Seit 3 Jahren geht es mit dem Preis des wichtigen Metalls abwärts. Während im Mai 2011 der Kupferpreis noch knapp 9500 Dollar pro Tonne betrug, so sind es derzeit nur noch 6.722 US-Dollar. Grund dafür ist die starke Abhängigkeit des Kupferpreises von der chinesischen Volkswirtschaft. Jede Meldung über ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum der Volksrepublik China, sorgt für eine Senkung des Kupferpreises.

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6. Südafrikanische Aktien

Immer noch weniger Verlustreich als eine Investition in Namibia, enttäusche jedoch auch der Südafrikanische Aktienmarkt im Jahr 2013. Investoren, die zu Beginn des Jahres 2013 in den Südafrikanischen Leitindex investierten, verloren im Schnitt 15% ihres Anlagewertes. Grund dafür war eine große Kapitalflucht, die die Emerging Markets in 2013 erfasste. Genau wie Namibia, hat auch Südafrika mit einer hohen Arbeitslosenquote von 24,7% zu kämpfen. Südafrika ist eines der modernsten Länder des Kontinents, hat aber auch wie andere dort befindliche Länder mit großer Ungleichheit zu kämpfen. Dies verstärkt die Unsicherheit der Investoren in die 55 Millionen Menschen Volkswirtschaft. Die Talfahrt der Währungswechselkurse für den Südafrikanischen Rand war, vor allem für ausländische Investoren schmerzhaft.

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5. Russische Aktien

Auch wenn Russland seit langer Zeit zu den größten Mächten auf diesem Planeten gehört, so schwächelte die russische Wirtschaft 2013 stark. Anleger die 2013 in den MICEX investierte, verloren im Schnitt 16%. Vor allem Russlands starke Abhängigkeit von Energieexporten sowie innenpolitische Instabilität und Korruption sorgten für Verunsicherung bei Anlegern und Kapitalflucht. Die Krim-Krise verschärfte die Situation erneut, denn auch der Rubelkurs stürzte im Verlauf der Krise in ein Tief. Anleger verloren als nicht nur durch eine schwache Wirtschaft, sondern auch kräftig durch die Wechselkursunsicherheit.

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4. Namibische Aktien

Einst eine deutsche Kolonie unter dem Namen „Süd-West-Afrika“, ist Namibia heute einer der politisch stabilsten und modernsten Staaten auf dem afrikanischen Kontinent. Die namibische Wirtschaft besteht zu 20 Prozent aus Bergbau. Besonders Diamanten, Gold und andere Industriemetalle wie Kupfer werden dort gefördert. Trotzdem erwiesen sich 2013 Aktien aus Namibia als ein schlechtes Investment. Sinkende Preise für Rohstoffe belasteten die Unternehmen in Namibia 2013 stark und förderten die bereits hohe Arbeitslosigkeit. Anleger in namibische Aktien verloren 2013 im Schnitt ca. 24,15%.

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3. Gold

Für viele das Edelmetall aller Edelmetalle. Allgemein genießt Gold ansehen. Schon seit Jahrtausenden ist Gold als Zahlungsmittel beliebt. Doch macht es das auch zu einem guten Investment? Anleger mussten 2013 auf die harte Tour lernen, das nicht Alles was glänzt auch Gold ist. Menschen die Anfang 2013 100.000€ investierte, verloren im Schnitt ca. 25%. Während der Goldpreis in de letzten 10 Jahren eine kleine Rallye erlebte, so fiel er 2013 erstmal unter die 1400 Dollar-Marke pro Feinunze. Momentan liegt der Goldpreis bei 1300 Dollar pro Feinunze, und bleibt weiterhin ein hochspekulatives Investment.

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2. Brasilianische Aktien

Auf Platz zwei der schlechtesten Wertanlagen in 2013 stehen brasilianische Aktien. Anleger verloren im Schnitt 26,5%. Bis vor kurzem noch als neuer Aufsteiger gefeiert. Fiel Brasilien 2013 in eine tiefe Krise. Nicht nur ein paar Worte zur drohenden Leitzinserhöhung des US-Notenbankchefs Ben Bernanke sorgten für fallende Kurse, auch machten riesige Leistungsbilanzdefizite und Inflation den Schwellenländern zu schaffen. Die Ausrichtung der Wirtschaft auf wenige Bereiche wie Rohstoffe (siehe oben Silber), schreckten des Weiteren ausländische Investoren ab.

Doch nicht nur die Wirtschaft machte Ärger: Politische Konflikte, horrende Kosten für die Fußball-WM und die Olympischen Spiele verärgerten Teile der Bevölkerung. Eine hohe Inflationsrate von 6,5 Prozent und eine Steigerung der Lebensmittelpreise um 13 Prozent taten ihr übrigens, um das Vertrauen der Investoren in Brasilien zu zerstören.

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1. Silber

Allgemein als krisensichere Wertanlage angepriesen, so erweist sich Silber doch als der Geldvernichter Nummer 1 im Jahr 2013. Anleger die Anfang Januar 2013 100.000 angelegt haben, mussten bis zum Ende des Halbjahres einen Verlust von 37,5% verkraften (-37.500€). Wichtig bei Wertanlagen in Edelmetallen ist, das man beachtet, dass diese in der Regel, keinem natürlichen Wachstum unterliegen, sondern je nach Marktlage starken Schwankungen unterliegen. Zwar ist Silber auch ein wichtiges Industriemetall, eine Investition in Rohstoffe unterliegt jedoch häufig starken und sehr spezifischen Risiken. 2013 belasteten schlechte Konjunkturdaten den Gold und Silberpreis stark. Hier ist eine ausgezeichnete Marktkenntnis unabdingbar.

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