Der chinesische Crowdlending Markt ist der größte der Welt. Allein im Mai diesen Jahres wurden nach Schätzungen 10 Milliarden US-Dollar über Online-Kreditmarktplätze vermittelt. Aufgrund des explosiven Wachstums hat die Chinesische Volksbank jetzt neue Richtlinien vorgegeben, die die stark wachsende Online-Finanz-Branche kontrollieren sollen.

Eine strengere Regulierung des boomenden Fintech-Sektors war seit Monaten abzusehen. Die Branche zeichnete sich in den letzten Jahren und Monaten durch ein exponentielles Wachstums aus. Mit einhergehend waren Betrugsfälle und Insolvenzen, als Folge dessen viele Anleger Geld verloren. Viele der neuen Online-Kreditmarktplätze verschwanden schon nach wenigen Monaten wieder von der Bildfläche- ohne dass die Anleger ihr Geld wiedergesehen haben.

Die chinesische Regierung war sich schon seit längerem der Probleme bewusst, war aber zeitgleich bemüht, den neu aufkommenden Boom in seiner Entwicklung zu schädigen. Für viele kleine- und mittelständische Unternehmen in China stellen P2P-Kredite eine willkommene Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen dar und manchmal auch die einzige Möglichkeit. Viele chinesische Banken sind außerdem auch schlecht ausgestattet, für eine sich solch schnell entwickelnde Volkswirtschaft. Vor nicht allzu kurzer Zeit waren 75% der Betriebe in China in staatlicher Hand und die Volkswirtschaft befindet sich in konstantem Wandel.

Beiijing hofft, dass der schnell wachsende Internet-Sektor als Katalysator für die gesamte Volkswirtschaft wirkt und war bemüht, den Trend nicht mit ausgeprägte Regulierungen zu ersticken. Gleichzeitig muss die Regierung aber auch dafür sorgen, das Rechtssicherheit besteht und die Branche nicht durch Skandale beschädigt wird.

Laut der Financial Times sehen die Regularien vor, dass Kundengelder in Zukunft bei etablierten Banken aufbewahrt werden und die Online-Finanzierungs-Plattformen regelmäßiger über Risiken aufklären müssen. Um engmaschigere Kontrolle zu gewährleisten, soll außerdem die Zentralbank alle Online-Zahlungen überwachen, während die China Banking Regulatory Commission alle Crowdlending-Aktivitäten und Peer-to-Peer-Plattformen überwachen wird. Die China Securities Regulatory Commission wird für Crowdfunding and den Online-Verkauf von Geldmitteln verantwortlich sein.

Die Richtlinien wurden nach Angaben von Crowdfundinsider von 10 Ministerien und Aufsichtsbehörden entwickelt, zu denen auch die Zentralbank sowie das Finanzministerium gehörten. Laut der Financial Times fügen sich die Richtlinien in die „Internet-Plus-Strategie“ von Premier Le Keqiang ein, mit deren Hilfe herausgefunden werden soll ,wie das Internet das Wirtschaftswachstum durch Innovation beschleunigen kann. Teil der Strategie sind außerdem Regularien, mit denen Märkte mit hohem Betrugsrisiko gebändigt werden sollen.

China ist Heimat von mehr als 2000 Online-Kreditmarktplätzen, die große Nachfrage von Unternehmen und Privatpersonen erfahren. Durch die bisherige, unregulierte Situation gehen einige Analysten von einem steigenden Risiko von Kreditausfällen aus. Dies sollen die neuen Vorgaben nun ändern.

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