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Im Vergleich zur westlichen Hemisphäre, sind P2P-Kreditmarktplätze in China extrem populär. Dort gibt es bereits über 2000 Online-Kreditmarktplätze. Doch wo das große Geschäft lockt, sind auch Betrüger nicht weit. Erst vor wenigen Tagen machte der chinesische P2P-Kreditmarktplatz  Wangwangda auf sich aufmerksam, nachdem Mitarbeiter und Geschäftsführung kommentarlos untertauchten, natürlich mit dem Geld der Anleger. Das Online-Magazin TechNode berichtete.

Nur 5 Monate war Wangwangda am Markt, bevor die Anleger über den Tisch gezogen wurden. Auch wenn Verträge im Allgemeinen, einen geringeren Stellenwert in China genießen, so veranlasste dieser Vorfall den Suchmaschinenbetreiber „Baidu“ dazu , kurzerhand 800 Online-Kreditmarktplätze aus den Suchergebnissen zu streichen.

„Wangwangda“ war nicht der erste Fall von Betrug in Chinas P2P-Kreditwirtschaft. Bereits mehrere Kreditmarktplätze haben sich dort mit dem Geld der Anleger aus dem Staub gemacht. Der Schaden wird auf RMB700 Millionen geschätzt (110 Millionen US-Dollar). Aufgrund fehlender Regulierungen und unklarer Gesetzeslagen ist der chinesische P2P-Kreditmarktplatz momentan noch anfällig für Betrugsfälle. Der Suchmaschinenanbieter Baidu will nun, gemeinsam mit den Behörden und anderen Finanzdienstleistern, eine „Whitelist“ mit seriösen P2P-Kreditmarktplätzen erstellen und schwarze Schafe aus den Suchergebnissen entfernen, um Nutzer dieser P2P-Kreditmarktplätze zu schützen. Vorerst betroffen sind vor allem Unternehmen die für Suchmaschinenwerbung bezahlt haben (Haupteinnahmequelle von Baidu, Google).

Hier geht´s zum Artikel auf technode.com

Zu Baidu: „Baidu“ ist das chinesische Äquivalent zu der amerikanischen Suchmaschine Google und gehört zu den fünf „weltweit am häufigsten aufgerufenen Webseiten“. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und hat mittlerweile über 6.000 Mitarbeiter. Baidu ist mit 63% Marktanteil Marktführer auf dem chinesischen Suchmaschinenmarkt und hat einen Jahresumsatz von über 1,7 Milliarden RMB. Die Firma gehört mit AliBaba zu den größten chinesischen Internetunternehmen, die jedoch hierzulande meist kaum bekannt sind. Baidu stand wiederholt in der Kritik, gemeinsam mit den chinesischen Behörden die Zensur des Internets zu unterstützen bzw. subversive Inhalte zu zensieren.

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